Um 11 Uhr haben uns Christians Eltern abgeholt (vielen Dank nochmal dafür) und gut 30 Minuten später sind wir am Dortmunder Flughafen.
Dort dann schnell die große Ernüchterung. Aufgrund unseres Gepäcks haben wir WizzAir Priority gebucht und konnten dennoch eine Stunde in der Schlange stehen. Der Check-in lief dann ziemlich Reibungslos. Die Schlange Nummer zwei erwartete uns dann bei der Sicherheitskontrolle, weitere 20 Minuten…
Beim Priority Boarding stehen wir ebenfalls eine Viertelstunde an, immerhin Christian trifft zufällig eine Kollegin, die sich direkt hinter uns einreiht.
Mit rund 30 Minuten Verspätung erfolgt dann endlich der Push-Back und wir starten Richtung Keflavík. Die Sitze sind gewohnt unbequem, viel zu dicht gestellt und haben keinerlei Einstellmöglichkeiten. Was will man von einer Billigfluggesellschaft auch anderes erwarten. Für den Rückflug gönnen wir uns die Comfortsitze für 25€ Aufpreis.
Auf dem etwas unruhigen Flug versuchen wir das immer wieder aufblinkende Anschnallsignal nicht als Zeichen für ein Problem zu werten und konzentrieren uns darauf, den Geruch der verkauften Maggisuppen zu ignorieren und uns nicht auf den Vordersitz zu übergeben. Keine Sorge, es hat geklappt.
Ankunft auf Island
Gelandet im verregneten Keflavík geht dann alles ganz schnell. Die Wanderrucksäcke fallen zügig vom Band und die Einreiseschlange löst sich in windeseile in Luft auf. Ausgestattet mit Ausweis, Impfnachweis und Einreisebarcode werden wir von der Quarantäne befreit und buchen uns einen Flybus nach Reykjavík zum Hótel Múli.

Unterwegs genießen wir den Ausblick auf die wunderschöne und dennoch bizarr-schroffe Landschaft rechts und links. Es verspricht ein atemberaubender Urlaub zu werden!

Am zentralen Busbahnhof werden wir alle unvermittelt aus dem Flybus geworfen und sollen uns auf einige kleinere Busse, je nach Zielort in der Stadt, aufteilen. Wir werden direkt vor dem Hilton abgesetzt, von dort ist es nur ein kleiner Fußmarsch zum Hótel Múli. Der Self-Checkin läuft ohne Probleme. Die Zimmer sind sauber und wir haben genug Platz für unsere Sachen.
Ein kurzer Abend
Es ist mittlerweile 18 Uhr Ortszeit und wir haben einen Bärenhunger! Wir kaufen noch schnell das nötigste beim Supermarkt um die Ecke ein, bevor wir uns ein leckeres Essen bei Bombay Bazar, einem sehr gemütlichen Inder die Straße runter, gönnen. Wirklich vorzüglich!

Um 20 Uhr Ortszeit sind wir wieder im Hotel und fallen direkt todmüde ins Bett, voller Vorfreude auf den ersten richtigen Tag auf dieser wundervollen Insel.
Moin aus Wilhelmshaven!
Schön, dass ihr endlich auf Island angekommen seid. War ja nicht ganz einfach. Aber ihr habt ja schnell viel gesehen. Schade, dass es mit dem Wetter wieder etwas ungünstig ist. Da klappt es bei mir hier gerade deutlich besser. Zum Glück gab es hier oben Im Norden noch keine Überflutung. Die Sonne gab sich die letzten Tage sehr viel Mühe. Schade, dass ich sie euch nicht ei Fach schicken kann.
Danke für die tollen Bilder. Es macht großen Spaß durch den tollen Bericht von euch dabei zu sein. Bleibt weiterhin gesund und passt auf euch auf. Habt noch eine tolle Zeit.